Obstland Dürrweitzschen AG

Bis ins 12. Jahrhundert lässt sich der regionale Obstanbau im sächsischen Obstland zurückverfolgen: Damals waren es noch Nonnen und Mönche, die erste Bäume dort pflanzten, wo heute unter anderem Äpfel, Birnen, Süß- und Sauerkirschen wachsen. Das heutige Unternehmen, die Obstland Dürrweitzschen AG, wurde 1990 gegründet und hat sich seitdem als vielseitig diversifizierter Mischkonzern etabliert. In Zusammenarbeit mit der Obstland Dürrweitzschen AG wollen wir mit EXPRESS verschiedene digitale Lösungen testen.

Ein möglicher Anwendungsfall ist dabei die Schädlingsbekämpfung. So sorgen die Raupen des Apfelwicklers immer wieder für erhebliche Ernteausfälle. Eine Lösung könnten moderne Kamerasysteme bieten, die den Schädlingsbefall schon früh erkennen, sodass zielgerichtete Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Pflanzen ermöglicht werden. So würde zum einen der Ertrag verbessert, zum anderen könnten Pflanzenschutzmittel bedarfsgerecht ausgebracht und so deren Einsatz minimiert werden.

Auch das Thema Regionalität könnte im Rahmen von EXPRESS Ansatzpunkte zur Entwicklung digitaler Lösungen bieten. Etwa, indem mittels der Blockchain-Technologie eine Art Produktpass für das geerntete Obst erstellt wird, der eine bessere Nachverfolgbarkeit gewährleisten und damit Sicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher herstellen würde.

Weitere Projekte, die derzeit auf ihre Realisierbarkeit und Mehrwerte getestet werden, sind unter anderem eine Bewässerungs-App für Obstbäume und eine Pflücksensorik, die neben Menge und Größe auch die Qualität des Obstes auf den Meter analysieren könnte.