Drohne mit Schloss Proschwitz im Hintergrund

Regionalkonferenz EXPRESS
22. bis 23. September 2021

Die Mitteldeutschen Digitaltage im Wein- und Obstbau sind das große Highlight im EXPRESS-Jahr 2021. Hier erleben Sie mit uns neue Impulse für die digitale Transformation der Landwirtschaft und erhalten einen Blick in die digitalen Zukünfte des mitteldeutschen Sonderkulturenbaus.  

Erleben Sie das Experimentierfeld EXPRESS vor Ort und Online mit Impulsvorträgen zu Themen, wie Obst- und Weinbau im Zeichen des Klimawandels, Wasserstressmonitoring mit modernster Sensorik, Drohnen in der Landwirtschaft und innovativer Schlag durch die virtuelle Brille.

Es erwarten Sie interessante Beiträge von Anwendern aus der Landwirtschaft, Wissenschaft und Politik, die den Weg der digitalen Transformation in der Landwirtschaft gestalten wollen. Eine offene Werkstatt begleitet die Konferenz vor Ort und zeigt Herausforderungen und Perspektiven auf dem Schlag.

Die Regionalkonferenz bietet Ihnen eine Plattform, auf der digitale Technologien und Methoden präsentiert werden und den Teilnehmern die Möglichkeit geboten wird, auf breiter Basis erfolgreiche Anwendungen und Trends mit Spezialisten aus Forschung und im besonderen Maße aus der Landwirtschaft auszutauschen, zu vernetzen und konkrete Lösungen und Best Practises kennenzulernen.

Grußwort der Bundesministerin
für Ernährung und Landwirtschaft

©BPA_Steffen Kugler
©BPA_Steffen Kugler

Vor wenigen Jahrzehnten wurde ein unaufhaltsamer Prozess angestoßen: die Digitalisierung. Der Landwirtschaft kommt dabei eine Vorreiterrolle zu. Ein Beispiel sind selbstfahrende Fahrzeuge, die bereits über unsere Äcker und Felder steuerten, als das auf deutschen Straßen noch undenkbar war.

Die Bedeutung der Digitalisierung in der Landwirtschaft nahm über die Jahre nicht ab, sondern zu. Denn die Erwartungen an unsere Landwirtschaft sind hoch: Sie soll nachhaltig sein, sichere und ausreichende Ernten garantieren, für mehr Tierwohl sorgen und dabei effizient arbeiten. Ohne digitale Anwendungen ist dies nicht unter einen Hut zu bringen.

Der Weg zu mehr Digitalisierung ist aber auch mit Kosten verbunden, es muss investiert werden. Erst dann tritt der Nutzen ein, denn weniger Ressourcenverschwendung und effizientere Arbeitsschritte sorgen für mehr Ertrag. Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte steigen beispielsweise in die Bewässerung ein. Wasser ist eines unserer kostbarsten Güter und muss möglichst Ressourcen schonend und gewinnbringend eingesetzt werden.

Digitale Lösungen bieten die Möglichkeit, einen Ressourcenverlust zu vermeiden. Nicht nur der Bewässerungsbedarf, sondern auch Blütendichte, Fruchtentwicklung und Reifegrad lassen sich mit smarter Technologie genau messen. Miniaturisierte Sensoren, die direkt an der Pflanze – am Stamm, Ast, Blatt oder an der Frucht – angebracht werden, können aktuelle Daten zur Wasserversorgung und zur Fruchtentwicklung erfassen. Mithilfe dieser Informationen ist es dann möglich, den einzelnen Bäumen bzw. Pflanzen je nach Bedarf Wasser zuzuführen und auch den optimalen Erntezeitpunkt zu ermitteln. Auch im Weinbau helfen digitale Anwendungen vom Weinberg bis in den Weinkeller, um Ressourcen zu sparen und effizienter zu arbeiten.

Digitalisierung ist nicht nur ein Begriff, er ist unsere Zukunft. Der Prozess darf nicht stagnieren, sondern muss im ständigen Wandel sein. Unser Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) setzt sich dafür ein, dass die Digitalisierung in der Landwirtschaft nicht nur leistungsstark ist, sondern auch flächendeckend verankert wird. Fachveranstaltungen mit allen beteiligten Gruppen, Forschungsausschreibungen mit einem Finanzvolumen von deutlich über 100 Millionen Euro und eine Bund-Länder AG „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ wurden etabliert. Das Fraunhofer-Institut für experimentelles Software Engineering (IESE) wurde mit der Durchführung der „Machbarkeitsstudie zu staatlichen, digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft“ beauftragt. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur staatlichen, digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft liegen seit Ende November 2020 vor und sind eine wichtige Grundlage für weitere Schritte. Wir arbeiten gerade intensiv an der Umsetzung der Service-/ Datenplattform.

Ein wesentlicher Teil der zur Verfügung stehenden Finanzmittel werden für die Experimentierfelder eingesetzt, die über die Bundesrepublik verteilt etabliert wurden. Die 14 digitalen Testfelder – von denen EXPRESS eines ist – sind Zukunftsschmieden und Innovationstreiber. Hier wird getestet, was praxistauglich ist. Das möchten wir auch weiterhin fördern.

Austausch ist der wichtigste Motor für Innovation. Eine Vernetzung der beteiligten Akteure ist deshalb unverzichtbar – zum Beispiel auf Konferenzen wie den „Mitteldeutschen Digitaltagen im Obst- und Weinbau“. Sie bieten eine Plattform für alle Interessierten. Das Experimentierfeld EXPRESS führt verschiedene Akteure interdisziplinär zusammen und vernetzt so Fachwissen. Hier stehen die wichtigsten Fragen rund um die Digitalisierung im Obst- und Weinbau im Mittelpunkt: Welche Innovationen sind praxistauglich? Welche neuen Techniken bietet der Markt? Dabei wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiterhin viel Erfolg!

Herzlich

Ihre

Julia Klöckner

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

Anmeldung zur Regionalkonferenz

Anmeldung zur Regionalkonferenz 2021

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Für die Veranstaltung wurde ein speziell darauf abgestimmtes Schutz- und Hygienekonzept durch den Veranstalter unter Berücksichtigung von Teilnehmenden und Mitwirkenden (Mitarbeitende des Veranstalters, des Betreibers oder von sonstigen Dienstleistern; Rednerinnen und Redner) unter Beachtung der geltenden Rechtslage und der arbeitsschutzrechtlichen Schutz- und Vorsorgeregelungen erstellt.
 
Hier finden Sie die Datenschutzinformation für diese Veranstaltung.

Programm

Informieren Sie sich hier über das vorläufige Programm der Regionalkonferenz.

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Anfahrt

Veranstaltungsort:
Weingut Schloss Proschwitz
Weinberghaus an den Katzenstufen
01665 Meißen

Anreise mit dem Auto und Parken:
Heiliger Grund 2
01665 Meißen

Anreise mit der Bahn:
Vom Bahnhof Meißen aus können Sie das Schloss Proschwitz in ca. 30 Minuten zu Fuß erreichen.

Übernachtungshinweise

Ihnen stehen folgende Hotels in Meißen zur Verfügung:

Dorint Parkhotel
Hafenstraße 27-31
01662 Meißen

Hotel Goldener Löwe
Heinrichsplatz 6
01662 Meißen

Hotel Alte Klavierfabrik
Ferdinandstraße 2
01662 Meißen

Weitere Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie u. a. hier:

Tourist-Info Meißen

Ansprechpartner

Ingolf Römer

Vernetzung und Projektmanagement
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig

Kontakt

Ansprechpartnerin

Juliane Welz

Wissens- und Technologietransfer
Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW

Kontakt