Wissenstransfer: EXPRESS beim ersten Sächsischen Transferforum

Wissenstransfer: EXPRESS beim ersten Sächsischen Transferforum

Wissenstransfer: EXPRESS beim ersten Sächsischen Transferforum

Auf Einladung des Innovationsnetzwerks futureSAX hat Hannes Mollenhauer das Experimentierfeld EXPRESS beim ersten Sächsischen Transferforum vorgestellt. Besonders interessierten sich die Teilnehmenden für den Austausch zwischen Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis im Obst- und Weinbau.

Über 130 Teilnehmende trafen sich am 3. November online zum ersten Sächsischen Transferforum von futureSAX. In drei Vorträgen wurden Best Practice Beispiele für den Transfer von Wissen und Technologie-Kompetenzen im Freistaat vorgestellt. Dabei war auch EXPRESS vertreten: Hannes Mollenhauer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ berichtete von Transfererfahrungen im Projekt und vom Austausch mit den Praxisakteurinnen und -akteuren in mitteldeutschen Pflanzenbau- und Sonderkulturen-Betrieben.

„Es hat sich gezeigt, dass die enge Zusammenarbeit mit den Praxispartnern essenziell ist, weil die Bedarfe vor Ort sehr heterogen sind“, resümierte Mollenhauer nach einem Jahr Wissenschaft und Transfer in EXPRESS. So würden manche Betriebe in der sächsischen Landwirtschaft bereits in hohem Maße digitale Technologien einsetzen und sich daher vor allem für deren Vernetzung interessieren, um Potenziale optimal auszuschöpfen. In anderen Betrieben seien digitale Technologie hingegen weniger etabliert, weshalb auch die Bedarfe andere seien.

Wissen zu synchronisieren ist essenziell

Nicht nur die Voraussetzungen in den individuellen Betrieben im sächsischen Wein- und Obstbau sind äußerst heterogen. Ein weiteres Spannungsfeld besteht zwischen den wissenschaftlichen Ansprüchen in einem Projekt wie EXPRESS und den Vorstellungen der Praktikerinnen und Praktiker auf den Obstplantagen und Weingütern in der Region. „Manchmal sind die Visionen hier nicht deckungsgleich“, sagte Mollenhauer in seinem Vortrag. Wissen immer wieder zu synchronisieren sei daher ein essenzieller Faktor für den Transfererfolg von EXPRESS.

Hannes Mollenhauer präsentierte das Experimentierfeld EXPRESS beim ersten Sächsischen Transferforum.

Die Bedeutung eines systematischen Austauschs zwischen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren betont auch futureSAX-Geschäftsführerin Marina Heimann: „Am Beispiel von anderen lernen und schnell den richtigen Kooperations- bzw. Ansprechpartner finden, so werden aus Herausforderungen Lösungen und aus Ideen am Markt erfolgreiche Innovationen“, so Heimann.

Workshop zum Wissenstransfer in angewandten Projekten

Im Anschluss an das Sächsische Transferforum findet am 2. Dezember ein digitaler Workshop statt, in dem die EXPRESS-Mitarbeitenden Dr. Juliane Welz, Annamaria Riemer und Valentin Knitsch vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW mögliche Schritte zur Vermittlung und Aufbereitung von Technologieerfahrungen am Beispiel des Experimentierfeldes EXPRESS vorstellen. Dabei geht es sowohl um Wege zur Steigerung der Transferkapazität innerhalb von Forschungsprojekten als auch um Formate zur Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers in die Praxis.

In dem Workshop werden verschiedene Methoden für die Projektarbeit und mögliche Schritte zur Vermittlung und Aufbereitung von Technologieerfahrungen am Beispiel des Experimentierfeldes EXPRESS aufgezeigt. Weitere Informationen zum Workshop sowie die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie auf der Webseite von futureSAX.

Die Präsentation von Hannes Mollenhauer zum Sächsischen Transferforum finden Sie in unserer Infothek oder gleich hier.